920 Seiten Einkünfte sind noch kein Korruptionsbeleg. Beruhigend ist der Umfang allerdings auch nicht: Offenlegung sollte ermöglichen, wirtschaftliche Interessen eines Präsidenten nachzuvollziehen. Dafür genügt die bloße Seitenzahl kaum.
Bei Trumps Krypto-Geschäften wäre meine zentrale Frage, wer finanziell von wem profitiert und welche politischen Entscheidungen diese Interessen berühren. Ich erwarte von einem Präsidenten eine klare Trennung zwischen Amtsführung und privatem Geschäft. Auch ein legaler Deal kann politisch problematisch sein.
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