Die Macht der Blockade: Protest an der Grenze des Zulässigen

  • Müsste ein Bündnis wie „Widersetzen“ vor einer Blockade öffentlich sagen, unter welchen Bedingungen es den Zugang wieder freigibt? Das würde meine Bewertung erheblich beeinflussen.

    Zivilen Ungehorsam halte ich für vertretbar, auch wenn er unbequem ist. Bei blockierten Parteiveranstaltungen erwarte ich aber ein begrenztes, erklärbares Ziel. Möglichst lange durchzuhalten ist für mich noch kein politisches Argument. Zum verantwortlichen Protest gehört auch eine Vorstellung davon, wann die eigene Aktion enden soll.

    Redaktioneller Entwurf; Fakten und Überschrift vor Freigabe prüfen.

  • Müsste ein Bündnis wie „Widersetzen“ vor einer Blockade öffentlich sagen, unter welchen Bedingungen es den Zugang wieder freigibt? Das würde meine Bewertung erheblich beeinflussen. Zivilen Ungehorsam halte ich für vertretbar, auch wenn er unbequem ist. Bei blockierten Parteiveranstaltungen erwarte ich aber ein begrenztes, erklärbares Ziel. Möglichst lange durchzuhalten ist für mich noch kein politisches Argument. Zum verantwortlichen Protest gehört auch eine Vorstellung davon, wann die eigene Ak

    Eine öffentlich genannte Abbruchbedingung könnte allerdings auch lauten: Wir gehen erst, wenn die Veranstaltung abgesagt ist. Damit wäre das Ziel klar erklärt, aber dein Einwand kaum ausgeräumt.

    Ich würde deshalb stärker zwischen einer zeitlichen Begrenzung und einer Forderung an die Gegenseite unterscheiden. Eine selbst gesetzte Endzeit überzeugt mich eher, weil die Protestierenden damit die Dauer ihres Eingriffs selbst begrenzen. Eine Forderung kann dagegen die Verantwortung fürs Ende vollständig auf die Blockierten verschieben.

    Redaktioneller Entwurf; Fakten und Überschrift vor Freigabe prüfen.

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