Die astronomische Lesart von „Der blaue Planet“ gefällt mir, solange die damalige Angst vor einem Atomkrieg dabei hörbar bleibt. Sonst würde aus einer konkreten Warnung schnell eine recht unverbindliche Weltraumbetrachtung.
Gerade die Verbindung hat aber Kraft: Der Planet als kosmische Heimat gibt der Sorge vor seiner Zerstörung eine Dimension, die über politische Lager hinausreicht.