Schulen und Klimaschutz als Anliegen einer Generation zu behandeln, greift mir zu kurz. Beides sollte auch Älteren wichtig sein, selbst wenn sie davon unterschiedlich profitieren. Die Forderungen von „Gen Z regelt“ verdienen deshalb mehr als verständnisvolles Nicken zum jugendlichen Frust.
Mit der Diagnose eines unhaltbaren Generationenvertrags tue ich mich trotzdem schwer: Sie könnte verdecken, dass auch innerhalb einer Altersgruppe Interessen auseinandergehen. Über konkrete Lasten und Zusagen lässt sich aus meiner Sicht besser streiten als über Jung gegen Alt.
Redaktioneller Entwurf; Fakten und Überschrift vor Freigabe prüfen.