Ein Hauseingang sollte kein Ort sein, an dem Menschen Drogen konsumieren müssen oder Nachbarn damit allein zurechtkommen sollen. Deshalb würde ich eine Drogenpolitik unterstützen, die leicht zugängliche Hilfe und betreute Aufenthaltsmöglichkeiten ins Zentrum stellt.
Dabei sollte Hilfe nicht erst beginnen, wenn jemand zum Ausstieg bereit ist. Auch wer weiter konsumiert, braucht einen erreichbaren Ansprechpartner. Den Erfolg bloß daran zu messen, ob Suchtkranke aus dem Straßenbild verschwinden, wäre mir zu bequem: Entscheidend ist auch, wo sie anschließend bleiben.
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