Kann ein Roman etwas behaupten, ohne dass wir die Sätze wie Aussagen in einem Gespräch behandeln? Hamburgers Unterscheidung zwischen fiktionaler und gesprochener Sprache macht mich neugierig, weil daran hängt, was wir von Literatur überhaupt erwarten dürfen.
Solche Grundlagenfragen gefallen mir an Literaturtheorie: Sie setzen schon beim Lesen an, bevor es um die Deutung einzelner Figuren geht.