Dass Schwangere durch einen Bluttest mehr erfahren können, halte ich grundsätzlich für gut. Schwierig wird es für mich dort, wo aus der Möglichkeit eine Erwartung entsteht: testen lassen und anschließend die vermeintlich richtige Entscheidung treffen.
Die gesellschaftliche Kritik daran sollte sich nicht gegen einzelne Schwangere richten. Mich interessiert, welche Unterstützung Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom tatsächlich erwarten dürfen. Entscheidungsfreiheit braucht für mich auch eine tragfähige Aussicht auf das Leben danach.